Der Eschweiler Geschichtsverein – kurz »EGV« – vereinigt rund 1100 Mitglieder. Damit ist er nicht nur der größte Verein im Gebiet der Stadt Eschweiler, sondern auch ein bedeutender Kulturträger der Stadt und einer der größten Geschichtsvereine Deutschlands.
Pfarrkirche St. Johann Baptist in Niedermerz

Westlich des Schlosses Alden Biesen gelegene, französische Gartenanlage
(Foto: Marius Kreuder, Wikipedia, Lizenz)

Mittwoch, 26. Juli 2017
Tagesfahrt:

Schloss Alden Biesen und die Reichsabtei Stavelot-Malmedy

Die Bus-Reise führt nach Belgien, zunächst auf das Deutschordensschloss Alden Biesen bei Bilzen, in heutiger Form ab 1543 errichtet, und gegenwärtig als flämisches Kulturzentrum genutzt. Im Programm folgen die Besichtigung der Benediktiner-Reichsabtei Stavelot (Deutsch: Stablo) und ein Besuch in Malmédy.
Abfahrt
8 Uhr ab City-Haus, Peter-Paul-Straße 1
Rückkehr
ca. 19 Uhr
Führung
Pastor H.J. Bartels
Leitung
Dr. Berthold Drube
Anmeldung ab 1. Juli bei Dr. Bertold Drube, Tel.: 02403 / 2 63 21
Persischer Garten in der Bundeskunsthalle

Ansicht des persischen Gartens 2017 auf dem Museumsplatz der Bundeskunsthalle
(Foto: Sibylle Pietrek, Lizenz)

Samstag, 12. August 2017
Tagesfahrt:

Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste – Iran/Persien

Busfahrt zur Bundeskunsthalle in Bonn. Die dortige Ausstellung Iran – Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste lüftet den Schleier vor den lange Zeit verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit, vom 7. Jahrtausend v. Chr. bis zum Aufstieg der Achämeniden im 1. Jahrtausend v. Chr., und sie öffnet Perspektiven auf eine in Europa wenig bekannte Bildwelt aus einem über Jahrzehnte verschlossenen Land. Zeitgleich zur Ausstellung lädt ein persischer Garten auf dem Museumsplatz zum Verweilen und Genießen ein. In Iran gehören gleich mehrere Gärten und Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Treffpunkt
City-Haus, Peter-Paul-Straße 1
Abfahrt
12:15 Uhr
Rückkehr
19:15 Uhr
Leitung
Wolfgang Schmidt
Anmeldung bis 26. Juni 2017 bei Wolfgang Schmidt, Tel. 02403 / 2 23 93 (18 bis 21 Uhr)
Karte Jülich-Kleve-Berg um 1540

Vereinigte Herzogtümer um 1540

Donnerstag, 21. September 2017
Vortrag:

Spielball der Mächte? Faktoren jülich-bergischer Territorialpolitik im 16. und 17. Jahrhundert

Die territorialstaatliche Entwicklung der Herzogtümer Jülich und Berg war zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wiederholt durch tiefreichende Veränderungen geprägt, die nicht zuletzt aus Zufällen in der dynastischen Erbfolge resultierten.
Der Vortrag rekonstruiert die Prozesse, die zur Entstehung und zur Auflösung der vereinigten Herzogtümer geführt haben, und stellt am jülich-bergischen Beispiel die Frage, inwieweit die frühneuzeitlichen Territorialstaaten tatsächlich von den Zufällen der biologischen Erbfolge abhängig waren. Diskutiert werden hierbei auf der einen Seite die Einbindung der Herzogtümer in gesamteuropäische Konflikte und Machtinteressen sowie auf der anderen Seite die Möglichkeiten einer Staatsbildung nach innen.
Ort
Kulturzentrum Talbahnhof
Beginn
19:30 Uhr
Referent
Dr. Stefan Gorißen
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS
Eintritt frei.
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