Stadtteilforschung Dürwiß

Dürwiß als Stadtteil von Eschweiler hat eine lange historische Geschichte, die bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1972 teilweise in dem Buch „Dürwiß 71“ von Simon Küpper beschrieben wurde.

In den letzten 50 Jahren entwickelte sich Dürwiß von einem stark landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem Wohnort mit hohem Freizeitwert.

Der Ort Dürwiß expandierte durch die zahlreichen Erschließungen von Neubaugebieten. Die Einwohnerzahl entwickelte sich von 1972 bis heute von ca. 5.400 auf nahezu 10.000 Bewohner. Damit ist Dürwiß nach Einwohnern der größte Stadtteil von Eschweiler.

Wo einst die Braunkohletagebaue Biag Zukunft, Zukunft-West und Tagebau Inden den Ort Dürwiß eingrenzten, sind heute Naherholungsgebiete, Freibad und Blausteinsee.

Auf Grund der hohen Wohnqualität mit der dazugehörenden Infrastruktur sind viele junge Familien nach Dürwiß zugezogen.

Durch Veränderungen im kulturellen Miteinander innerhalb der Dorfgemeinschaft findet z.Z. ein Wandel bei den Vereinen statt. Viele Vereine lösen sich auf oder strukturieren sich um. Bei einer Vielzahl von Einzelgesprächen mit verschiedenen Vereinsmitgliedern konnte ein grundsätzliches Interesse an die Entwicklung der Dürwißer Vereins- und Ortsgeschichte geweckt werden.

Am 29.09.2021 trafen sich zum ersten Mal 10 Personen bei Walter Münchow zur Abstimmung eines Arbeitskreises mit der Zielsetzung, das Wissen über die Ortschaft Dürwiß und den Dörfern, die durch den Tagebau Zukunft West abgebaggert wurden, zusammen zu tragen und zu dokumentieren.

Nach Abstimmung mit dem Eschweiler Geschichtsverein nennt sich die Arbeitsgruppe:          

AK 13, Dürwiß. Inzwischen ist die Mitgliederzahl auf 15 angewachsen.

Leiter: Walter Münchow

Kontakt: Tel. 02403-52488

Mail: walter.muenchow@egvnet.de

Bei Interesse bitte Kontakt zu Walter Münchow aufnehmen.