Jahresprogramm

Studienfahrten 2019 mit dem Eschweiler Geschichtsverein

Das Fahrtenprogramm des EGVs richtet sich ausschließlich an Mitglieder! Die angebotenen Studienfahrten erfolgen überwiegend als Busreisen. Daher ist die Teilnehmerzahl für gewöhnlich auf 47 Mitreisende beschränkt. Bei Interesse achten Sie bitte auf eine frühzeitige, verbindliche Anmeldung. Die Teilnahme an Reisen mit dem EGV und an gewissen Tagesveranstaltungen des EGVs sind kostenwirksam! Bei den Mehrtagesreisen besteht die Möglichkeit, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

Änderungen vorbehalten.

Februar

Sonntag, 17. Februar 2019, 10.45 Uhr

Führung durch die neue Dauerausstellung Mobilität im Zinkhütter Hof in Stolberg und die Ausstellung
Medizin-, Pharmazie- und Labortechnik
Leitung
Franz-Josef Surges
Führung
Hartmut Kleis und Helma Pössel
Treffpunkt
Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle)
Abfahrt
10.45 Uhr
Rückkehr
Gegen 14.30 Uhr
Kosten
10 Euro für Eintritt und Führungen
1. Medizin-, Pharmazie- und Labortechnik 10:45 - 12:15 Uhr
Museale Ausstellungsstücke im Rahmen einer Sonderausstellung in der Villa Zinkhütter Hof
2. Neue Dauerausstellung Mobilität 12:30 - 14:00 Uhr
Ab 1897 baute die Firma Cudell & Co. in Aachen zunächst Motoren und Fahrzeugteile. Scheibler und Fafnir als Automobilhersteller folgten, aber auch Mannesmann-Mulag, Goossens & Lochner, sowie die Firma Talbot sind Namen, die für die regionale Fahrzeugherstellung standen. Die neue Ausstellung (ab 06/18) macht die spannende Geschichte der Mobilität in der Aachener Region erlebbar und zeigt, wie auf der Tradition einer regionalen Industrie an einer zukunftsfähigen, modernen Technologieentwicklung gearbeitet wird.
Anmeldung: Ab sofort bei Franz-Josef Surges, Tel.: 0 24 03 / 3 22 25, E-Mail: FJSurges@gmx.de

März

Samstag, 16. März 2019

Tagesfahrt nach Bochum:
Ruhr-Metropole am Hellweg
Leitung
Wolfgang Schmidt
Führung
örtliche Führer
Treffpunkt
Peter- und Paul-Straße 1
Abfahrt
7.30 Uhr
Rückkehr
Gegen 19 Uhr
Kosten
umgelegt auf 25 Teilnehmer ca. 45 €, incl. Führungen und Planetarium Bezahlung als Überweisung auf das EGV-Konto Sparkasse Aachen (siehe Impressum)
Wir starten unseren Bochumschnuppertag in der alten Dorfkirche von Stiepel, einem wunderschönen Kleinod, im Süden von Bochum. Auf der Fahrt stadteinwärts treffen wir uns mit unserem Stadtführer, mit dem wir auf dem Bochumer Stadtgebiet u.a. einige Kulturtempel, die in einstigen Industrieanlagen errichteten wurden, anfahren. Dabei werden wir vieles über die Stadtentwicklung, von der einstigen Montanstadt mit ihren Fördertürmen bis hin zur heutigen, dynamischen Stadtkultur, mit Jahrhunderthalle und den vielen Universitätsinstituten für Forschung und Lehre, erfahren. Dann wartet im Zentrum die Mittagsrast in der PAULANER BOTSCHAFT, auf uns, dort haben Sie eine große Auswahl für den großen und kleinen Hunger zu annehmbaren Preisen, und die Nachmittagsshow im Planetarium. (Anm. Das immer spannende, wechselnde Programm lag bei Red. Schluss noch nicht vor.) Von der Show zurück auf unserem Planeten, bleibt hoffentlich noch etwas Zeit zu einem Espresso Vorort; wenn nicht, nehmen wir vorlieb mit Kaffee und Gebäck im Bus und lassen die Eindrücke dieser Fahrt auf uns wirken.
Eine kleine Vorabinformation: Am uralten Handelsweg, dem Hellweg – mit den Städten Duisburg, Essen, Dortmund, Soest und Paderborn bereits in früheren Jahren vom Geschichtsverein erkundet - entstand zu karolingischer Zeit ein Königshof; der Ort erhielt um 1300 durch Graf Engelbert die Stadtrechte. Als kleine Landstadt im Herzogtum Westfalen nahm Bochum erst Mitte des 19. Jahrhunderts Fahrt auf im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebiets. Aus dieser Zeit stammen die spannenden Geschichten über den Mythos Kohle und Stahl, von denen wir Vorort hören werden. In der jetzigen Großstadt mit ihren 400.000 Einwohnern sucht man die wenigen Bauten der Vergangenheit mit einiger Mühe. Wir starten unseren Bochumbesuch von Süden kommend an einem Juwel, nämlich der Dorfkirche im Bochumer Stadtteil Stiepel, wo uns die reich gegliederte spätromanische Hallenkirche mit gotischem Chor und beachtlichen Fresken aus der Mitte des 12. Jahrhunderts gezeigt werden. Diese Wandmalereien aus der Frühzeit der Kirche geben der Kirche eine weit über Deutschland hinausreichende Bedeutung, ist ein Magnet für Besucher aus aller Welt. Doch damit nicht genug: Schon alleine der idyllische Platz der Kirche, mit seinen Bäumen inmitten eines noch intakten Dorfs, geben der Kirche eine nachhaltige Aura. Man trennt sich ungern, aber schon bald liegen uns dann Bochum, und mit der Show im Planetarium der Himmel darüber, zu Füßen. Eine runde Sache, was will man mehr?
Anmeldung: ab sofort bis 16.02.2019, Telefon: 0 24 03 / 2 23 93

Samstag, 30. März 2019

Halbtagesfahrt von Euskirchen nach Lommersum:
Vom Herzogtum Jülich nach Spanien
Leitung
Gabriele Müller
Führung
Armin Meißner
Treffpunkt
Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle)
Abfahrt
12 Uhr
Rückkehr
gegen 19 Uhr
Kosten
18 Euro für Fahrt und Führung Bezahlung als Überweisung auf das EGV-Konto der Sparkasse Aachen
Euskirchen ist eine jener Städte, denen man ihre Geschichtsträchtigkeit erst auf den zweiten Blick ansieht. Dabei kann man bei einem Stadtrundgang viele Zeugnisse einer lan gen und bewegten Vergangenheit entdecken, der beste Ausgangspunkt hierfür ist das städtische Heimatmuseum. Die Geschichte der Stadt beginnt mit dem Jahr 1302. Damals fiel das Euskirchener Gebiet an Walram den Roten, Herr von Monschau-Valkenburg. Er legte mehrere Dörfer zusammen und benannte die neue Siedlung nach einem dieser Orte „Euskirchen“. Im gleichen Jahr wurden die Stadt-, wenig später auch die Marktrechte erteilt, schließlich wurde Euskirchen von einer imposanten Mauer umgeben, von der noch beträchtliche Teile erhalten sind. 1355 fiel die Stadt an die damalige Markgrafschaft Jülich, zusammen mit Jülich, Düren und Münstereifel war sie eine der vier Landeshauptstädte. Ab dem 16. Jh. versank die damals noch junge Stadt in eine Art Dornröschenschlaf, bis sie 1827 Kreisstadt wurde. Durch den Eisenbahnanschluss ab 1864 begann eine zweite Blütezeit (v. a. Textilindustrie). Trotz der Wunden des 2. Weltkriegs ist noch viel „Historie“ sichtbar geblieben. Noch aus der Zeit vor der Stadterhebung stammt die Pfarrkirche St. Martin. Hier stand vielleicht schon in römischer Zeit ein Matronenheiligtum, ein Matronenstein im Inneren zeugt davon. Der heutige Bau stammt aus verschiedenen Bauphasen vom 12. bis 16. Jh., die trotz aller Stilunterschiede insgesamt ein harmonisches Ganzes bilden. Die Kirche beherbergt bedeutende Kunstwerke, so einen Taufstein (12. Jh.), zwei Antwerpener Schnitzaltäre, ein Sakramentshaus aus dem frühen 16. Jh. und vieles mehr. Nicht weniger interessant ist die Geschichte des nahegelegenen Ortes Lommersum, dessen Kirche schon 837 bezeugt ist. Um 1120 entstand die heutige dreischiffige Basilika, gestiftet von Walram von Limburg. Lommersum kam durch die Schlacht bei Worringen 1288 an Brabant, fiel 1404 an Burgund, 1477 an die Habsburger, nach der Erbteilung von 1555 an die spanische Seitenlinie. Daran erinnert noch das hübsche barocke „Spanische Rathaus“. Auch heute noch wird der Ort manchmal „Kleinspanien“ genannt.
Anmeldung: ab 7. Januar 2019 bei Gabriele Müller 0 24 03 / 3 65 78

Mai

Samstag, 18. Mai 2019, 15.00 Uhr

Führung:
Führung durch die Eschweiler Innenstadt
Leitung
Simon Küpper

Samstag, 25. Mai 2019

Tagesfahrt nach Xanten:
Zu den römischen Wurzeln des Rheinlandes
Leitung
Gabriele Müller
Führung
Armin Meißner und örtliche Führer
Anmeldung: Weitere Informationen folgen

Juni

Donnerstag, 06. Juni bis Mittwoch, 12. Juni 2019

7-Tagefahrt zum Bodensee:
Schöne Orte am “Schwäbischen Meer”
Leitung
Simon Küpper
Führung
Örtliche Führer
Kosten
795 € je Person im Doppelzimmer, 975 € im Einzelzimmer
Treffpunkt
Parkplatz Hallenbad, Jahnstraße Eschweiler
Abfahrt
Donnerstag 6. Juni um 7:00 Uhr
Rückkehr
Mittwoch 12. Juni gegen 19:30 Uhr
Leistungen
Fahrt im modernen Reisebus, 6x Übernachtung/Frühstücksbuffet, 6x Abendessen als Buffet, inklusive Getränke, alle Führungen und Eintritte laut Programm. Unterbringung im Best Western Hotel Leonhard in Feldkirch/Österreich. Alle modern eingerichteten Zimmer verfügen über Bad/WC, Telefon, Sat-TV, Sauna und Hallenbad zu den Öffnungszeiten kostenlos nutzbar.
Programm:
1.Tag: 7:00 Uhr Abfahrt ab Hallenbad Jahnstraße. Über die Autobahn Köln, Ludwigshafen, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm fahren wir nach Feldkirch ins Hotel „Best Western Central Hotel Leonhard“ direkt an der Altstadt. Zimmerverteilung und Abendessen.
2.Tag: Nach dem Frühstück fahren wir nach Konstanz und erkunden die Stadt bei einer Führung. Nach einem freien Aufenthalt Weiterfahrt zur Insel Reichenau. Auf der größten Insel im Bodensee gab es bis ins 18. Jahrhundert ein großes Benediktinerkloster. Die herrliche Anlage ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Rückfahrt ins Hotel und Abendessen.
3.Tag: Frühstücksbuffet, Ziel ist danach Friedrichshafen, bekannt für seine bedeutende Rolle in der Luftfahrtgeschichte. Nach der Führung durch die hübsche Altstadt und der Mittagspause besuchen wir das weltbekannte Zeppelinmuseum. Danach gehen wir an Bord und fahren über den Bodensee nach Romanshorn auf der Schweizer Seite. Von dort Rückfahrt zum Hotel und Abendessen.
4. Tag: Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus zum Kloster Salem. Die frühere Reichabtei im Linzgau war eines der bedeutendsten Klöster im Bodenseeraum. Die Zisterzienser mussten das Kloster 1804 verlassen. Zweites Tagesziel ist das prächtige Renaissanceschloss Heiligenberg. Es ist heute im Besitz der Familie zu Fürstenberg. Nach der Führung fahren wir zurück nach Feldkirch zum Abendessen.
5.Tag: Frühstücksbuffet. Wir fahren heute entlang des Bodensees nach Meersburg. Die idyllisch von Weinbergen umgebene Stadt liegt direkt am See. Bei einer Führung erleben wir die barocke Architektur der Altstadt. Nach der Mittagspause besuchen wir die Wallfahrtskirche in Birnau, die wunderschön auf einer Anhöhe über dem See liegt. Rückfahrt zum Hotel und Abendessen. Die Meersburg. Quelle: Wikipedia Das Konstanzer Münster. Quelle: Wikipedia
6.Tag: Genießen wir nach dem Frühstück einen Rundgang durch die Feldkirchner Innenstadt mit der Domkirche St. Nikolaus, Rathaus, Reste der alten Stadtbefestigung. Eine Entdeckertour durch die historische Stadt an der Ill.
7.Tag: Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an.
Anmeldung: Bei S. Küpper, Tel: 02403 / 5 22 77, E- Mail: sikue@arcor.de. Anmeldeschluss ist der 1. Februar 2019 Sie erhalten die Reisebestätigung und Rechnung vom Reiseunternehmen Haas, Stolberg. Es ist zu empfehlen, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.

Sonntag, 23. Juni 2019, 10.45 Uhr

Wiederholung der Führung durch die neue Dauerausstellung Mobilität im Zinkhütter Hof in Stolberg und die Ausstellung
Medizin-, Pharmazie- und Labortechnik
Leitung
Franz-Josef Surges
Führung
Hartmut Kleis und Helma Pössel

Juli

Mittwoch, 31. Juli 2019

Tagesfahrt an den Niederrhein:
Rees, Wesel, Hochelten und Hamminkeln
Leitung
Dr. Berthold Drube
Führung
Pastor Bartels
Kosten
35€ (Fahrt und Führung)
Abfahrt
8.00 Uhr in Eschweiler
Rückkehr
ca. 19.00 Uhr
Fahrt nach Elten, heute Stadt Emmerich am Rhein- nördlichster Zipfel des Rheinlandes (rechtsrheinisch) an der niederländischen Grenze.
Mitte des 10. Jahrhunderts wurde hier ein Kanonissenstift (Frauenstift ohne Gelübde) gegründet, das rund 100 Jahre nach seiner Gründung zum Reichsstift erhoben wurde. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche vielfältige Veränderungen und Zerstörungen. Die Anlage ist heute im Besitz des Jesuitenordens. Weiterfahrt nach Brünen-Marienthal, heute Stadt Hamminkeln, zur Kirche des ehemaligen Augustinerklosters, dem ältesten Augustiner-Eremitenkloster auf deutschem Boden.
In der Amtszeit des Pfarrers Augustinus Winkelmann (1924 - 1954) erlangte die bescheidene Anlage als Zentrum moderner kirchlicher Kunst große Bedeutung ( u.a. Anton Wendling, Heinrich Campendonk, Jan Thorn Prikker ). Auch dem stimmungsvollen Friedhof werden wir einen Besuch abstatten.
Mittagspause hier oder in Wesel.

Am Nachmittag Besuch der Stadt Wesel, die am Mündungsgebiet der Lippe in den Rhein liegt. Der fränkische Reichshof ging in den Besitz der Grafen von Kleve über, wurde zur Stadt erhoben, überflügelte bald die anderen Städte am Niederrhein, war im Rheinischen Städtebund und Mitglied der Hanse. Die Einführung der Reformation (1540) und der spätere Übergang zum Calvinismus brachten entscheidende Veränderungen. Die im letzten Krieg weitgehend zerstörte und wiederaufgebaute Willibrord-Kirche lohnt Besuch und Besichtigung. Vielleicht ist auch das beeindruckende Gerichtsbild des D. Baegert -ein Hauptwerk der altniederländischen Malerei- im Rathaus zugänglich.
Anmeldung: Dr. Berthold Drube, Tel.: 02403/26321

August

Sonntag, 25. August 2019

Tagesfahrt ins Homburger Ländchen:
Schloß Homburg, Wiehl, Nümbrecht und Bruch im Homburger Ländchen
Leitung
Wolfgang Schmidt
Führung
Örtliche Führung
Anmeldung: Weitere Informationen folgen

September

Samstag, 07. September 2019

Halbtagesfahrt in die Ardennen:
Die romantische Ruine der Kurfürstenresidenz Franchimont und die Wehrkirche in Theux
Leitung
Gabriele Müller
Führung
Armin Meißner
Anmeldung: Weitere Informationen folgen

Donnerstag, 12. bis Samstag, 14. September 2019

3-Tagefahrt nach Süddeutschland:
Sigmaringen, Nürnberg und Cadolzburg
Leitung
Kurt Manthey
Führung
Örtliche Führer
Anmeldung: Weitere Informationen folgen
Halbtagesfahrt, 17. März:
Fresko in St. Salvius Limbrecht (Foto: Gabriele Müller)
Halbtagesfahrt, 17. März:
Quirinuskappele in Millen (Foto: Gabriele Müller)
Studienfahrt, 02. bis 07. Juni:
Marktplatz in Greding (Foto)
Studienfahrt, 3. - 10. September:
Blick auf Budapest (Foto: C. Niederhäuser)
Halbtagesfahrt, 22. September:
Rheinisches Feuerwehrmuseum
Halbtagesfahrt, 22. September:
Grabplatte von Arnold von Harff
© 2015-2019 Eschweiler Geschichtsverein e.V.