EschweilerDer Name erzählt Geschichte-Esche, Sumpf, Inde, Weiler-
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Eschweiler ist im Jahre 828 zum ersten Mal urkundlich genannt. Es ist ein Name, der sich aus dem althochdeutschen Wort asc =Esche und dem neulateinischen Wort villare=Nebenhof=Weiler zusammensetzt. Der Name des ersten Fleckens oder Weilers war Ascvilare. Das war zur Zeit der Franken und Karls des Großen (5. –9. Jahrhundert). Aus Ascvilare wurde im Mittelalter der Name Eschwilre, in einer Urkunde von 1362 Eyschwilre, in den Schöffensiegeln von 1490 und 1563 steht Eschwillre und Eschwiller. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts ist in offiziellen Verzeichnissen die Schreibweise Eschweiler zu finden.
Die Esche war im sumpfigen Tal der Inde zwischen Stolberg und Weisweiler beheimatet, bevor hier Dörfer und Städte entstanden. Die Esche wurde vom „Kuratorium Baum des Jahres“ in Berlin zum Baum des Jahres 2001 erklärt. Damit lenkt man die Aufmerksamkeit auf eine Baumart, die Beachtung verdient und erhaltenswürdig ist. Es gibt rund 60 verschiedene Arten der Esche. Baum des Jahres 2001 ist die Gewöhnliche Esche (Fraxisnus exelsior). Sie kann bis zu 40 Meter hoch und 300 Jahre alt werden mit einem Stammdurchmesser bis zu zwei Meter. Die Esche gehört zu der Gattung der Ölbaum-gewächse zusammen mit den Sträuchern Flieder, Forsythie und Liguster. Sie hat Fiederblätter, die bis 35cm groß werden mit 9-15 Teilblättern. Die Blätter haben die Eigenschaft, sich zum Licht zu drehen, sie verfärben sich nicht im Herbst. Die Esche blüht erstmals nach 30 Jahren. Sie bevorzugt feuchten, tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Ihr Holz ist sehr begehrt wegen der Härte und Elastizität und wird vielfach eingesetzt im Haus- und Möbelbau, für Sportgeräte (Ski, Schlitten, Barrenholme, Speere, Ruder, Billardstöcke) für Werkzeuge, Geräte sowie im Wagen-, Boots- und Flugzeugbau. In der Heilkunde haben die Blätter der Esche bei Rheuma und Gicht Bedeutung, indem man daraus Tee zubereitet.
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Das Stadtwappen von Eschweiler
Den Löwen im Stadtwappen verdanken wir den damaligen Landesherren den Herzögen von Jülich. In den Vorderpranken hält er einen Schlüssel, das Symbol des Schutzpatrons der Kölner Domkirche des heiligen Petrus, zu deren Lehen Eschweiler vom 11. Jahrhundert rund 500 Jahre gehörte. Die Mauerkrone auf dem Wappen weist auf den mittelalterlichen Marktflecken und die Ummauerung der Altstadt hin.
Dem Entwurf zum Stadtwappen dienten die Schöffenamtssiegel von Eschweiler aus Jahren 1469 und 1740.
Die Genehmigung zur Führung des Stadtwappens erhielt die Stadt Eschweiler am 13. Dezember 1880 durch das Königlich Preußische Ministerium des Innern in Berlin.
Nach der Kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1972 blieb das Stadtwappen unverändert und gehört seitdem zu den ältesten in Nordrhein-Westfalen.
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