Siehe dazu
auch Wikipedia's
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Geschichte
Eschweilers |
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Die Besiedelung des Eschweiler Raumes begann nachweislich in der Jungsteinzeit. Um 4.500 v.Chr. betrieben die ersten Ackerbauern Getreideanbau und Viehzucht auf den fruchtbaren Lößböden im Norden des heutigen Stadtgebietes am Merzbach. Nach der Musterung der Töpferwaren nennt man diese Zeit Bandkeramik. Auch aus der keltischen Zeit im letzten Jahrtausend vor Christus sind Spuren menschlicher Besiedlung in Eschweiler nachgewiesen. Eine erste
wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebte unsere Heimat unter
der Römerherrschaft. Im rückwärtigen Raum der Grenze an
Rhein und Limes entstanden Landgüter und ein ausgebautes
Straßennetz. Zahlreiche Funde (Römervillen am Lynenwerk, am
"Sprung" in Hastenrath, auf dem Steinacker in Dürwiß und in
Röhe) beweisen, dass der hiesige Raum dicht besiedelt war, wenn
auch von einer städtischen Siedlung nicht gesprochen werden
kann. |
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Vom Ende des 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Eschweiler zum Herzogtum Jülich. So zeigt das Wappen der Stadt den Jülicher Löwen, der in seinen Pranken den Schlüssel des heiligen Petrus hält. Im 17. Jahrhundert
brachten der Dreißigjährige Krieg und die Raubkriege Ludwigs
XIV. viel Elend und Not über die Bevölkerung. So besetzten
1642 schwedische Truppen den Ort und die Eschweiler Burg, die im 13.
Jahrhundert auf dem rechten Ufer der Inde erbaut worden war. |
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Ein ungeahnter wirtschaftlicher Aufschwung setzte ein. War bereits 1794 die erste Dampfmaschine zur Entwässerung der Bergwerke in Pumpe in Betrieb genommen worden, so begann in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts durch Konzentration des Grubenbesitzes unter der Familie Wültgens/Englerth ein rasanter Ausbau der Eschweiler Steinkohlebergwerke. 1838 wurde der Eschweiler Bergwerksverein gegründet, die größte Montangesellschaft im preußischen Westen. Auf Grund des Steinkohlevorkommens entstanden im Indetal bei Aue große eisenverarbeitende Betriebe. Eschweiler wurde im 19. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der rheinischen Eisen- und Stahlindustrie. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung war der Anschluss an die rheinische Eisenbahn von Köln nach Aachen (1841). Am 16. April 1858 wurden Eschweiler die Stadtrechte nach der rheinischen Stadtordnung verliehen. Die Stadt wuchs und dehnte sich vor allem auf dem rechten Indeufer aus. |
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Seinen
heutigen Zuschnitt fand Eschweiler durch zwei Gebietsreformen: Das Ende des Steinkohlenbergbaus 1944 und die Abwanderung und Schließung vieler Großbetriebe in der Nachkriegszeit brachte für unsere Stadt große strukturelle Probleme. Der seit 1910 auf Eschweiler Stadtgebiet im Norden tätige Abbau von Braunkohle in Großtagebauen schaffte aber ebenso wie die Ansiedlung neuer Betriebe wieder neue Arbeitsplätze. Durch das Kraftwerk in Weisweiler besteht eine ortsnahe Energieversorgung. Seit der
Schließung des Braunkohlentagebaus "Zukunft"1985 ist der
Braunkohlenbergbau auf Eschweiler Stadtgebiet zu Ende. Im
rekultivierten Gebiet entstand mit dem Blausteinsee in neues Erholungs-
und Freizeitzentrum. Mehr zur Geschichte Eschweilers
und derjenigen der umliegenden Ortschaften in Wikipedia's
Geschichte der Stadt Eschweiler |
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