| 828 |
Einhard erwähnt Eschweiler
als karolingischen
Königsgut ( Ascvilare, fundus regius) |
| 851 |
Kaiser Lothar 1. schenkt eine
nona von
der Villa Aschwilra dem Münsterstift zu Aachen |
| 1145 |
Wilhelm von Eschweiler wird
Schultheis
in Eschweiler |
| 1216 |
Gerhard von Randerath, der Vogt
des Eschweiler
Domhofes, verpfändet seine Vogtei über Eschweiler,
Aldenhoven,
Lohn und Inden der Kölner Domkirche |
| um 1300 |
Eschweiler wird nach dem liber
valoris
als Pfarrei zum Dekanat Jülich gehörend genannt |
| 1394 |
Älteste bekannte Urkunde
über
den Eschweiler Bergbau. Die Eschweiler Bergwerke sind im Besitz
der
Herzöge von Jülich |
| 1429 |
Die Eschweiler Burg ist im
Besitz des
Jülicher Erbmarschalls Frambach von Birgel |
| 1541 |
Johann von Palant wird Amtmann
von Eschweiler
und Wilhelmstein |
| 1543 |
Plünderung Eschweilers
durch Truppen
Kaiser Karls V. |
| 1572 |
Das Lehensverhältnis der
Eschweiler
Burg erlischt. Der Rittersitz und der Domhof von Eschweiler
unterstehen
seither der Mannkammer zu Aldenhoven |
| 1642 |
Einnahme und Plünderung
Eschweilers
durch hessisch-weimarisch-französische Truppen |
| 1650 |
Die Burg Röthgen kommt an
die Familie
von Bourscheidt |
| 1678 |
Truppen des französischen
Königs
Ludwig XIV. brandschatzen Eschweiler. Die Pfarrkirche St. Peter
u.
Paul wird zerstört; die wertvolle Leder-Pieta wird jedoch gerettet. |
| 1794 |
Die Franzosen besetzen das linke
Rheinufer
und errichten eine Munizipalverwaltung zwischen Maas und Rhein |
| 1800 |
Der Flecken Eschweiler wird zur
Stadt
und Mairie erhoben. Karl Englerth wird erster Bürgermeister
(bis 1814). Eschweiler ist Kantonsstadt des Roerdepertements im
Arrondissement
Aachen. Der Kanton Eschweiler zählt 18904 Einwohner |
| 1801 |
Das Roerdepartement und mit ihm
Eschweiler
wird dem französischen Kaiserreich einverleibt |
| 1815 |
Nach dem Wiener Kongreß
kommt die
Rheinprovinz (und damit auch Eschweiler) an das Königreich
Preußen |
| 1822/23 |
Bau des Rathauses an der
Dürener
Straße |
| 1827 |
Eschweiler wird Dekanat mit 14
Pfarreien |
| 1834 |
Christine Englerth gründet
den Eschweiler
Bergwerks-Verein |
| 1841 (1.9.) |
Eröffnung der Rheinischen
Eisenbahn
Aachen -Köln |
| 1858 (26.4.) |
Verleihung der Stadtrechte an
die Gemeinde
Eschweiler durch Allerhöchste Kabinettsorder König Friedrich
Wilhelm IV. von Preußen nach der Rheinischen Städteordnung |
| 1859 |
Die Orte Kinzweiler, Hehlrath
und St.
Jöris scheiden aus der Stadt Eschweiler aus und bilden die
Gemeinde
Kinzweiler, die aber noch bis 1910 von Eschweiler mitverwaltet wird |
| 1873 |
Eröffnung der
Bergisch-Märkischen
Bahnlinie Aachen Jülich -Mönchengladbach |
| 1880 (13.12.) |
Durch Allerhöchste
Kabinettsorder
ist die Stadt Eschweiler zur Führung eines Wappens berechtigt |
| 1900 |
Eschweiler hat 21.668 Einwohner |
| 1918-1929 |
Eschweiler kommt unter
französische
Besatzung |
| 1920 (22.12) |
Gründung des 1.
Geschichtsvereins
von Eschweiler und Umgegend |
| 1928 (17.5.) |
Eröffnung eines
Heimatmuseums durch
den Geschichtsverein für Eschweiler und Umgegend |
| 1932 (1.10) |
Eingemeindung der Orte Nothberg,
Bohl,
Volkenrath, Hastenrath und Scherpenseel aus dem Kreis Düren |
| 1935 (1.1.) |
Ausgemeindung des Stadtteils
Donnerberg
nach Stolberg |
| 1944 (ab Sept.) |
Zwangsevakuierung der
Eschweiler
Bevölkerung. Während der Kämpfe um Eschweiler wird
die Stadt stark zerstört. |
| 1944 (22.11) |
Eschweiler wird von
amerikanischen Truppen
besetzt |
| 1946 |
Nach Beendigung des Zweiten
Weltkrieges
und der Rückkehr der Bevölkerung nach Eschweiler, beginnt
allmählich
der Wiederaufbau der Stadt. Eschweiler gehört zum
neugebildeten
Land Nordrhein-Westfalen in der Britischen Besatzungszone. |
| 1949 |
Gründung der Bundesrepublik
Deutschland |
| 1972 (1.1.) |
Kommunale Neugliederung im
Aachener Raum.
Das Amt Dürwiß mit den Orten Dürwiß, Fronhoven,
Lohn,
NeuLohn, Püztlohn, Langendorf, Erberich und Gut Hausen, die
Gemeinde
Kinzweiler mit den Orten Kinzweifer, Hehlrath und St. Jöris und
die
Gemeinde Weisweiler mit Hücheln werden nach Eschweiler
eingemeindet.
Die Stadt hat jetzt 55.497 Einwohn. |
| 1974 (29.4.) |
Neugründung des Eschweiler
Geschichtsvereins
e.V. |
| 1974 (16.11) |
Eröffnung der ersten
Fußgängerzone
in Eschweiler |
| 1975 (15.3.) |
Überreichung der
Partnerschaftsurkunde
an die französische Stadt Wattrelos |
| 1977 (1.10) |
Das St. Antonius-Hospital wird
Akademisches
Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen |
| 1978 (Sept.) |
Festwoche anläßlich
der 1150-Jahrfeier
von Eschweiler |
| 1979 (2.8.) |
Bezug des neuen Rathauses der
Stadt Eschweiler |
| 1979 (5.12.) |
Abschluß der
Inderegulierung und
Beginn des Ausbaus der Indesstraße (vorher Mühlenstr.,
Knickertsberg,
Judenstr., Bachstr., Drieschstraße) |
| 1980 (30.9.) |
Offizielle Verkehrsübergabe
der Indestraße
durch den Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen |
| 1983 (April) |
Stadtfest anläßlich
des 125-jährigen
Stadtjubiläums |
| 1983 (22.5.) |
Einstellung des Personenverkehrs
auf der
Bahnstrecke Jülich-Eschweiler-Stolberg |
| 1985 (4.5.) |
Begründung der
Städtepartnerschaft
Eschweiler mit der englischen Stadt Reigate & Banstead |
| 1987 (25.5.) |
Nach der amtlichen
Volkszählung hat
Eschweiler 53.058 Einwohner |
| 1987 (3.9.) |
Beendigung der
Braunkohlenförderung
im Tagebau Zukunft-West |
| 1994 (5.10.) |
Die Füllung des
Blaustein-Sees hat
begonnen |
| 1994 (19.11.) |
Einweihung des Kulturzentrums
Talbahnhof |
| 1995 (31.12.) |
Abzug der belgischen Truppen aus
Camp
Astrid bei Eschweiler-Röhe, Glücksburg |
1999 (24.4.)
|
25-jähriges Jubiläum
des Eschweiler
Geschichtsvereins
|