Daten aus der Geschichte der Stadt Eschweiler
Stand: April 1999, zusammengestellt von Adam Elsen

828 Einhard erwähnt Eschweiler als karolingischen Königsgut ( Ascvilare, fundus regius)
851 Kaiser Lothar 1. schenkt eine nona von der Villa Aschwilra dem Münsterstift zu Aachen
1145 Wilhelm von Eschweiler wird Schultheis in Eschweiler
1216 Gerhard von Randerath, der Vogt des Eschweiler Domhofes, verpfändet seine Vogtei über Eschweiler, Aldenhoven, Lohn und Inden der Kölner Domkirche
um 1300  Eschweiler wird nach dem liber valoris als Pfarrei zum Dekanat Jülich gehörend genannt
1394 Älteste bekannte Urkunde über den Eschweiler Bergbau.  Die Eschweiler Bergwerke sind im Besitz der Herzöge von Jülich
1429 Die Eschweiler Burg ist im Besitz des Jülicher Erbmarschalls Frambach von Birgel
1541 Johann von Palant wird Amtmann von Eschweiler und Wilhelmstein
1543 Plünderung Eschweilers durch Truppen Kaiser Karls V.
1572 Das Lehensverhältnis der Eschweiler Burg erlischt.  Der Rittersitz und der Domhof von Eschweiler unterstehen seither der Mannkammer zu Aldenhoven
1642 Einnahme und Plünderung Eschweilers durch hessisch-weimarisch-französische Truppen
1650 Die Burg Röthgen kommt an die Familie von Bourscheidt
1678 Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. brandschatzen Eschweiler.  Die Pfarrkirche St. Peter u. Paul wird zerstört; die wertvolle Leder-Pieta wird jedoch gerettet.
1794 Die Franzosen besetzen das linke Rheinufer und errichten eine Munizipalverwaltung zwischen Maas und Rhein
1800 Der Flecken Eschweiler wird zur Stadt und Mairie erhoben.  Karl Englerth wird erster Bürgermeister (bis 1814).  Eschweiler ist Kantonsstadt des Roerdepertements im Arrondissement Aachen.  Der Kanton Eschweiler zählt 18904 Einwohner
1801 Das Roerdepartement und mit ihm Eschweiler wird dem französischen Kaiserreich einverleibt
1815 Nach dem Wiener Kongreß kommt die Rheinprovinz (und damit auch Eschweiler) an das Königreich Preußen
1822/23 Bau des Rathauses an der Dürener Straße
1827 Eschweiler wird Dekanat mit 14 Pfarreien
1834 Christine Englerth gründet den Eschweiler Bergwerks-Verein
1841 (1.9.) Eröffnung der Rheinischen Eisenbahn Aachen -Köln
1858 (26.4.) Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Eschweiler durch Allerhöchste Kabinettsorder König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen nach der Rheinischen Städteordnung
1859 Die Orte Kinzweiler, Hehlrath und St. Jöris scheiden aus der Stadt Eschweiler aus und bilden die Gemeinde Kinzweiler, die aber noch bis 1910 von Eschweiler mitverwaltet wird
1873 Eröffnung der Bergisch-Märkischen Bahnlinie Aachen Jülich -Mönchengladbach
1880 (13.12.) Durch Allerhöchste Kabinettsorder ist die Stadt Eschweiler zur Führung eines Wappens berechtigt
1900 Eschweiler hat 21.668 Einwohner
1918-1929 Eschweiler kommt unter französische Besatzung
1920 (22.12) Gründung des 1. Geschichtsvereins von Eschweiler und Umgegend
1928 (17.5.) Eröffnung eines Heimatmuseums durch den Geschichtsverein für Eschweiler und Umgegend
1932 (1.10) Eingemeindung der Orte Nothberg, Bohl, Volkenrath, Hastenrath und Scherpenseel aus dem Kreis Düren
1935 (1.1.) Ausgemeindung des Stadtteils Donnerberg nach Stolberg
1944 (ab Sept.)  Zwangsevakuierung der Eschweiler Bevölkerung.  Während der Kämpfe um Eschweiler wird die Stadt stark zerstört.
1944 (22.11) Eschweiler wird von amerikanischen Truppen besetzt
1946 Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges und der Rückkehr der Bevölkerung nach Eschweiler, beginnt allmählich der Wiederaufbau der Stadt.  Eschweiler gehört zum neugebildeten Land Nordrhein-Westfalen in der Britischen Besatzungszone.
1949 Gründung der Bundesrepublik Deutschland
1972 (1.1.) Kommunale Neugliederung im Aachener Raum.  Das Amt Dürwiß mit den Orten Dürwiß, Fronhoven, Lohn, NeuLohn, Püztlohn, Langendorf, Erberich und Gut Hausen, die Gemeinde Kinzweiler mit den Orten Kinzweifer, Hehlrath und St. Jöris und die Gemeinde Weisweiler mit Hücheln werden nach Eschweiler eingemeindet.  Die Stadt hat jetzt 55.497 Einwohn.
1974 (29.4.) Neugründung des Eschweiler Geschichtsvereins e.V.
1974 (16.11) Eröffnung der ersten Fußgängerzone in Eschweiler
1975 (15.3.) Überreichung der Partnerschaftsurkunde an die französische Stadt Wattrelos
1977 (1.10) Das St. Antonius-Hospital wird Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
1978 (Sept.) Festwoche anläßlich der 1150-Jahrfeier von Eschweiler
 1979 (2.8.) Bezug des neuen Rathauses der Stadt Eschweiler
1979 (5.12.) Abschluß der Inderegulierung und Beginn des Ausbaus der Indesstraße (vorher Mühlenstr., Knickertsberg, Judenstr., Bachstr., Drieschstraße)
1980 (30.9.) Offizielle Verkehrsübergabe der Indestraße durch den Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen
1983 (April) Stadtfest anläßlich des 125-jährigen Stadtjubiläums
1983 (22.5.) Einstellung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Jülich-Eschweiler-Stolberg
1985 (4.5.) Begründung der Städtepartnerschaft Eschweiler mit der englischen Stadt Reigate & Banstead
1987 (25.5.) Nach der amtlichen Volkszählung hat Eschweiler 53.058 Einwohner
1987 (3.9.) Beendigung der Braunkohlenförderung im Tagebau Zukunft-West
1994 (5.10.) Die Füllung des Blaustein-Sees hat begonnen
1994 (19.11.) Einweihung des Kulturzentrums Talbahnhof
1995 (31.12.) Abzug der belgischen Truppen aus Camp Astrid bei Eschweiler-Röhe, Glücksburg
1999 (24.4.)
25-jähriges Jubiläum des Eschweiler Geschichtsvereins